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Schnorcheln in Costa Rica (Karibikküste)

Wie ein Fisch im Wasser. So fühlt es sich an, wenn man mit Flossen, Maske und Schnorchel durch das Wasser schwimmt.
Für mich war es DAS Urlaubshighlight. Wahrscheinlich auch weil ich das erste Mal so richtig mit bunten Fischen im Wasser unterwegs war.

Aber alles der Reihe nach. Denn hier direkt vor der Haustür in Norddeutschland gibt es nicht so viele Möglichkeiten, Schnorcheln zu gehen. So bin ich kürzlich in Costa Rica gewesen und konnte mir hier mal so ein richtiges Korallenriff, das Größte von Costa Rica, ansehen. Die Wassertemperatur von über 25°C ist natürlich ideal für eine längere Schnorcheltour.

Cahuita National Park

Der kleine Fischerort Cahuita bietet wirklich karibisches Flair. Hier wachsen Kokosnüsse an den Bäumen und Faultiere hängen in den Ästen. Die Nähe zum angrenzenden Cahuita Nationalpark machen diesen Ort zum perfekten Urlaubsziel jeder Costa Rica Reise. Der Park selbst wurde aufgrund des Korallenriffs unter Schutz gestellt. Aber auch ein Besuch im Park ist zu empfehlen. Wir hatten leider nur Zeit für einen kurzen Besuch und haben dabei schon sehr viele Tiere beobachten können. Mehr Zeit hatten wir aber glücklicher Weise zum Schnorcheln!

Tour mit einem Guide

Es sollte normal nicht zwingend erforderlich sein eine Tour zu buchen, wenn du Schnorcheln gehen will. Solange man aber keine Ausrüstung besitzt und keinen Plan hat, wo überhaupt die bunten Fische zu finden sind, ist so eine Tour wirklich großartig und seinen Preis wert. Der Tourguide hat uns viel erklärt und gute Spots gezeigt, an denen mehr Fische sind. Wir hatten außerdem das Glück auch einen Rochen zu sehen.

Boot zum Schnorcheln

Wir wurden mit einem Boot raus zu den besten Spots gefahren.

Besonders cool war es, wenn bunte Fische zu sehen waren.

Endlich bunte Fische. Leider sind einige zu klein für das Weitwinkel der Kamera

Wenn dann Fische plötzlich zu Fischschärmen werden, wird es richtig interessant!

Ein kleiner Fischschwarm

Überraschung: ein größerer Fischschwarm!

Diese schwarzen, stacheligen Tiere erstrecken sich auch über weite Flächen über den Meeresgrund.

Diese schwarzen Stachel überragen plötzlich den gesamten Meerengrund.

Diese winzige Qualle war die einzige, die wir auf unserer Schnorcheltour zu Gesicht bekamen.

So eine Qualle sieht unter Wasser einfach wunderschön aus.

Später haben wir dann einen Rochen gesehen, der hier gerade den Meeresboden aufwirbelt.

Wer macht denn da so einen Wirbel… der Rochen!

Insgesamt hatten wir einen wunderschönen Tag unter Wasser. Übrigens: Es gibt weltweit viele Möglichkeiten Schnorcheln zu gehen, wenn du Lust darauf hast, findest du bestimmt eine Möglichkeit bei deiner nächsten Reise ans Meer.

Möglichkeiten zum Schnorcheln an der Ostsee

Natürlich ist das Wasser nicht so warm in Deutschland. Mit einem Neoprenanzug sieht es aber dann auch gleich viel besser aus. 😉
Außerdem kannst du dir hier http://www.luebecker-bucht-ostsee.de/tauchen-schnorcheln  ein Video anschauen, das die Unterwasserwelt der Ostsee zeigt. Und es ist beeindruckender als man glaubt, was sich hier direkt vor unserer Nase im Meer abspielt.

GoPro für Unterwasseraufnahmen

Für die Aufnahme von Bildern und Videos hatte ich eine GoPro Hero 5 dabei. Sie ist wasserdicht bis 10 Meter und so brauchte ich keine Unterwasserhülle.

Insgesamt bin ich begeistert, wie gut die Kamera im Wasser ausgehalten hat. Allerdings sind die Aufnahmen von Fischen weniger optimal, da man eher mit einem Weitwickel Bilder macht und dadurch die einzelnen Fische recht klein geraten.

Die Unterwasser-Bilder von Menschen und Luftblasen finde ich  großartig. Aber sieh selbst…

Luftblasen unter Wasser! Sieht einfach toll aus.

Schütz dich vor der Sonne

Noch eine Empfehlung für alle, die so etwas mal ausprobieren wollen: Zieh dir ein Schwimm-T-Shirt an. Sonnencreme hilft nicht bei der Einstrahlung, denn der gesamte Rücken ist für Stunden der Sonne ausgesetzt. Ich selbst habe einen sehr schlimmen Sonnenbrand am Rücken bekommen, trotz Sonnencreme mit Faktor 50+.
Außerdem solltest du genügend Trinkwasser mitnehmen.

Allgemeines über Korallenriffe

Korallenriffe bieten einen Lebensraum für die Hälfte aller Fischarten und mindestens eine halbe Million anderer Tierarten in unseren Meeren. Denn sie bieten Nahrung und auch gute Verstecke vor größeren Fischen. Außerdem dienen sie als Kinderstuben für viele Fischarten.
Korallenriffe sind Klimahelfer: Aus der Atmosphäre gelangt CO2 ins Meer. Die Korallen sind in den Kohlenstoff-Kreislauf eingebunden, indem sie Kalk binden. Die Korallenriffe verhindern dabei den Anstieg des Säuregehalt des Meeres und bewirken einen kontinuierlichen Abbau von CO2 aus der Atmosphäre.

Korallenriffe sind in Gefahr

Mittlerweile kann man überall lesen, dass unsere Korallenriffe sterben. Überfischung und Umweltverschmutzung  haben in den letzten 30 Jahren dazu beigetragen, dass 30 % der tropischen Korallenriffe abgestorben sind. Weitere Flächen sind in Gefahr!

Korallenriffe sind Ökosysteme im Meer, welche für uns Menschen in Bezug auf Nahrung und Sauerstoff wichtig sind!

With every drop of water you drink, every breath you take, you’re connected to the sea. No matter where on Earth you live. Sylvia Earle, Oceanographer

Auch in Costa Rica ist es nicht leicht das Korallenriff zu schützen. Die Pflanzenschutzmittel der riesigen Bananen- und Obstplantagen gelangen in Flüße. Von dort werden die Giftstoffe ins Meer geschwemmt.

Weitere Informationen zu diesem Thema unter:
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/lebensraum-meer/02888.html
http://www.uni-stuttgart.de/bio/bioinst/zoologie/exkursionen/sinai01/korallenriffe/bedeutung/bedeutung.html

Hier nochmal alle Bilder vom Unterwasserabenteuer:

Ich hoffe, du konntest einen schönen Einblick bekommen, wie wunderbar die Unterwasserwelt auf unserer Erde ist.

Die besten Wünsche für Dein nächstes Meerabenteuer!

Wiebke

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